"Die Gedanken sind frei - sind sie das?"

Ein Schulleiter lässt sich auf ein Experiment ein und ist überrascht
Die Partner nutzen das Treffen für einen Austausch

Keine Power Point, dafür eine Geschichte über einen Zirkuselefanten und ein Pendel - die Führungskräfte aus Schulen und Unternehmen erwartete an diesem Abend kein klassischer Vortrag.

Wo sich sonst die Lehrkräfte der Sopehienschule austauschen, den Unterricht vorbereiten oder kurz durchatmen, bevor es in die nächste Klasse geht, trafen sich am 10. Juni die Teilnehmer von Partners in Leadership zum ersten Workshop.

Das Betreten des Schulgebäudes löste bei den Teilnehmern ganz unterschiedliche Gefühle aus, je nachdem welche persönlichen Erlebnisse - positiv oder negativ - sie damit verbanden. Und genau das war auch Thema des Abends: Welchen Einfluss haben unsere Gedanken, Prägungen und Erfahrungen auf unser (Führungs-) Verhalten? Warum handeln wir so, wie wir handeln?

Der Referent Kai Höffken ging gemeinsam mit den Gästen diesen Fragen nach. Seine vielseitige Biografie bezog er dabei mit ein: Kai Höffken war Investmentmanager, selbstständiger Top Managementberater und Geschäftsführer. Nach einer schweren Krise beschäftigte er sich über mehrere Jahre intensiv mit der Neurobiologie und der Psychologie des Menschen und arbeitet heute als Executive Coach und Change Manager. 
Nur etwa 8% der Dinge um uns herum nehmen wir überhaupt bewusst war, das Meiste geschieht unterbewusst, prägt uns aber trotzdem. Und das gilt selbstverständlich auch für die Mitarbeiter. Sich dies bewusst zu machen, kann - besonders in Konfliktsituationen - durchaus hilfreich sein. Wie die Gedanken unser Handeln beeinflussen - und dabei auch (vermeintliche) Grenzen  überschreiten - können, zeigte Kai Höffken an einem kleinen "Experiment" mit einem mutigen Schulleiter auf. Und dieser war begeistert vom Ergebnis.